Oslo, 31. August

Anders war einst der coolste Typ in Oslo. Doch er hat es vermasselt. Sein vorheriges Leben bestehend aus Alkohol, Drogen, Sex und Partys ist vorbei. Die Realität hat ihn eingeholt.
Anders befindet sich in einem Drogenentzug – inzwischen ist er 10 Monate clean. Die Drogensucht zu bekämpfen ist das Eine, seine inneren Dämonen zu bekämpfen jedoch das Andere. Depressionen, Suizidgedanken, Hoffnungslosigkeit und eine verlorene Liebe.

Wieder in Oslo ringt Anders um seinen Platz in dieser Welt, deren Tore ihm einst offen standen…


„Oslo, 31. August“ hat diese gewisse Melancholie und bekannt skandinavische Entsättigung die eine großartige, ja fast schon beklemmende Atmosphäre (er)schafft. Der Score ist on Point und verstärkt diese emotionale Achterbahnfahrt zwischen Tristess und Hoffnung umso mehr.

Aber auch Anders Danielsen Lie trägt mit seinem authentischen Spiel bei, um ein herausragendes Drama zu erschaffen.

© Peripher Filmverleih

© Peripher Filmverleih

„Oslo, 31. August“ (aus dem Jahr 2011) basiert lose auf dem Roman „Le Feu Follet“ aus dem Jahr 1931. Und die Prämisse ist zeitgemäßer denn je…
Joachim Trier zeigt mit „Oslo, 31. August“ in ungeschönter Art und Weise die Lüge einer ganzen Generation.

Joachim Trier ist mit „Oslo, 31. August“ ein großartiges Drama gelungen, welches durchaus mehr Beachtung und Aufmerksamkeit finden sollte. Wenngleich ich für bestimmte Personen eine Trigger-Warnung aussprechen möchte. Gerade Menschen, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben, sollten diesen Film lieber meiden.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unterstütze Nerdpunks

Unterstütze Nerdpunks mit einer einmaligen oder einer monatlichen Spende.

Fernsehsessel – Der Podcast